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Am Samstag, den 26. Juli 2008 fand zum zweiten Mal der Iron Warrior in der Hansestadt Hamburg statt. Bei bestem Wetter trafen sich gutg
elaunte Grapplerinnen und Grappler, um miteinander zu Raufen.

Das Teilnehmerfeld zu diesem Wettkampf kam aus Berlin, Bochum, Hamburg, Kiel und Norderstedt. Hierbei war die Submission das erklärte Ziel aller Teilnehmer, da es weder Punkte, noch ein Zeitlimit gab.
Dabei gab es folgende Ergebnisse:
Frauen:
|
Julia Merkt |
SV Polizei Hamburg |
10 Punkte |
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Alexandra Sanchez |
MMA Berlin |
8 Punkte |
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Andrea Schneider |
SV Polizei Hamburg |
7 Punkte |
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Janina Bethge |
SV Polizei Hamburg |
6 Punkte |
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Juliane Dirks |
Sportschule Hamburg |
5 Punkte |
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Sophee Wichmann |
SV Polizei Hamburg |
4 Punkte |
Männer:
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Stefan Salzburg |
ELLO Hamburg |
10 Punkte |
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Kay Landeck |
SV Polizei Hamburg |
8 Punkte |
|
Chryso Zisakis |
ELLO Hamburg |
7 Punkte |
|
Niko Lohmann |
Sparta Essen |
6 Punkte |
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Florian Buchholz |
SV Polizei Hamburg |
5 Punkte |
|
Gunnar Steffen |
SV Polizei Hamburg |
4 Punkte |
Schnellste Submission des Tages:
Chryso Zisakis (ELLO Hamburg) 18 Sek.
Teamwertung:
1. Platz |
SV Polizei Hamburg |
44 Punkte |
2. Platz |
ELLO Hamburg |
17 Punkte |
3. Platz |
MMA Berlin |
8 Punkte |
4. Platz |
Sparta Essen |
6 Punkte |
5. Platz |
Sportschule Hamburg |
5 Punkte |

Aufgrund der momentanen Urlaubszeit und zahlreicher Absagen aus Verletzungsgründen (an dieser Stelle gute Besserung an alle verletzt Daheimgebliebenen!), wurde das Teilnehmerfeld nur in Frauen und Männer unterteilt. Daraufhin wurden in beiden Klassen die Plätze in einem „japanischen“ Turnier ausgekämpft.
Dies bedeutet, dass der leichteste Kämpfer gegen den nächst schwereren Gegner antritt. Der Sieger kämpft im Anschluss, ohne Pause, gegen den nächst schwereren Gegner. Dies geht einmal rauf bis zum schwersten Kämpfer und dann wieder runter bis zum leichtesten Kämpfer. Gesamtsieger ist am Ende derjenige, der die meisten Siege für sich verbuchen kann.
Hierdurch wird auch bei einem kleinen Teilnehmerfeld gewährleistet, dass die Kämpferinnen und Kämpfer jede Menge Kampferfahrung sammeln können. Durch diese Regelung wurden an diesem Tag insgesamt 31 Kämpfe bestritten.
Der Vortritt wurde, wie es sich gehört, den Damen überlassen. Hier konnte Andrea Schneider (SV Polizei Hamburg) gleich im Auftaktmatch gegen Sophee Wichmann (SV Polizei Hamburg) die schnellste Submission des Tages bei den Frauen, innerhalb von 41 Sekunden, für sich verbuchen.
Bei den Damen erkämpfte sich Julia Merkt (SV Polizei Hamburg) mit sieben Siegen in Folge den 1. Platz. Dabei stand sie ununterbrochen 29.32 Minuten auf der Matte. Eine klasse Leistung, die mit entsprechendem Applaus der Zuschauer belohnt wurde.

Bei den Herren schaffte Chryso Zisakis (ELLO Hamburg) die schnellste Submission des Tages in 18 Sekunden und stieß damit den bisherigen schnellsten Kämpfer, Phillip Mahnke (Gracie Barra Caveirinha, Hamburg, 22sec.), vom Thron. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Den Gesamtsieg bei den Herren erkämpfte sich Lokalmatador Stefan Salzburg (ELLO Hamburg) mit ebenfalls sieben Siegen in Folge. Dafür stand er ununterbrochen 15.28 Minuten auf der Matte. Hierbei fiel insbesondere seine faire und stets kontrollierte Kampfweise in besonderem Maße auf.
Des Weiteren möchten wir zwei Neulingen zu ihren ersten Grappling-Siegen gratulieren. Alexandra Sanchez wagte nach 5 Monaten Training im Team MMA Berlin ihre erste Turnierteilnahme und konnte gleich 2 Kämpfe für sich entscheiden. Juliane Dirks von der Sportschule Hamburg traute sich sogar nach nur 2 Monaten Grappling-Training auf die Matte und konnte sich über ihren ersten Sieg freuen.
Beiden Damen zollen wir unseren Respekt und beglückwünschen sie zu ihren ersten Erfolgen. Gerade dies zeigt wieder einmal, dass der Iron Warrior auch ideal für Einsteiger geeignet ist.
Erwähnen möchten wir auch den längsten Kampf des Tages, den Niko Lohmann (Sparta Essen) und Kay Landeck (SV Polizei Hamburg) über 12.19 Minuten austrugen. Die ebenbürtigen Kämpfer lieferten sich ein sehr schönes Match, bei dem sie diverse Male den Applaus der anwesenden Zuschauer für ihre gelungenen Manöver bekamen. Gerade, wenn man dachte „Alles klar, er hat ihn!“, konnte sich einer der beiden wieder befreien, um seinerseits einen Submission-Versuch anzusetzen.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass es wieder ein mal eine gelungene Veranstaltung war, bei der alle Teilnehmer und Zuschauer mit bester Laune das Turnier verfolgten und anfeuerten. Direkt im Anschluss an das Turnier wurde noch fast eine Stunde lang auf der Open Mat gerauft, Tipps und Tricks ausgetauscht und zum Schluss cool down betrieben.
Wir freuen uns, euch beim nächsten Iron Warrior, am 20.September 2008, in Hamburg begrüßen zu dürfen und wünschen euch bis dahin sportlich alles Gute J